Barokgarten Heilbad Heiligenstadt

Aus Heimatmuseum soll Eichsfeldmuseum werden

Gestern im Kulturausschuss hat Hr. Dr. Müller seine Ideen zur Aufwertung unseres Museum vorgestellt. Stand heute fehlt ihm der rote Faden und die
optische und didaktische Erschließung der Exponate ist mangelhaft. Es geht also nun vor allem darum, die Art der Präsentation, die vollständige Abbildung der Geschichte und die Museumspädagogik zu modernisieren – um so wieder mehr Besucher, vor allem Kinder und Schulklassen zu gewinnen.
Wir freuen uns über diese Entwicklung und werden das Vorhaben auch weiter unterstützen, denn für diese substantielle Aufwertung des Museum werden in den nächsten Jahren auch immer wieder finanzielle Mittel von der Stadt zur Verfügung gestellt werden müssen. Hier finden Sie noch die Unterlage, die am gestrigen Tag gezeigte wurde.

Kreuzung Petri/ Wilhelmstraße Heilbad Heiligenstadt

Entlang der Petristrasse entsteht ein Fahrradschutz streifen

Seit der Eröffnung der Westspange ist bereits ein Verbot eingerichtet, damit LKWs die Petristrasse nicht durchfahren, wenn es kein Lieferverkehr ist. Ziel ist, dass der Durchgangsverkehr die Westspange nutzt.

Im Bau- und Verkehrsausschuss hat man sich jahrelang mit dem Thema Radfahren an der Petristrasse beschäftigt. Mehrfach wurde dort Maßnahmen besprochen, für die heute Abend der Finanzausschuss den Auftrag vergeben hat.

Damit wird auf der Petristraße nun ein Fahrradschutzstreifen markiert. Damit
– sollen Autofahrer deutlich auf die gleichberechtigten Radfahrer aufmerksam gemacht werden, dies soll zu mehr Rücksichtnahme beitragen.
– werden Radfahrer eingeladen und ermuntert, die Straße zu benutzen.

Die Benutzung der Straße ist für Radfahrer bereits heute vorgeschrieben, der Gehweg tabu. Am Status ändert sich also nichts, er wird nur deutlicher sichtbar. Im Bereich der Kreuzungen werden für eine höhere Sicherheit der Radfahrer die Schutzstreifen farbig markiert. Außerdem entsteht eine Aufstellfläche vor den Fahrzeugen.

In zahlreichen Städten Deutschlands gibt es solche Schutzstreifen seit langem und sie haben sich dort bewährt. Wir hoffen, das dieses Konzept auch in Heiligenstadt von den Radfahrern angenommen wird und die Autofahrer grössere Rücksicht auf Radfahrer nehmen.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Radverkehrsanlage#Schutzstreifen

 

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Zur Diskussion um Flüchtlinge in Heiligenstadt und der Zukunft der Förderschule

Das Thema der Flüchtlinge ist eines, was uns alle angeht und die letzten Tage sicher bewegt hat. Als Gesellschaft in Europa, in Deutschland und auch im Eichsfeld und Heiligenstadt! Es ist nicht das Problem eines einzelnen. Im Sommerinterview der Bundeskanzlerin wurde die Tragweite der aktuellen und wachsenden Herausforderung von ihr deutlich: „Flüchtlinge werden uns mehr beschäftigen, als Griechenland!“

https://bit.ly/1MssevW

Dem müssen wir uns also stellen und wir sind verpflichtet, zu helfen – wir alle! Die Augen vor Krieg und Verfolgung zu verschließen ist einfach, hilft aber in dieser Situation nicht!

Auf lokaler Ebene heißt das, dass wir die Bemühungen der Stadtverwaltung, der Wohnungsgenossenschaft und der KOWO bei der Suche nach Unterkünften unterstützen. Der Landkreis muss seiner herausfordernden Aufgabe bei der Flüchtlingsunterbringung nachkommen können. Dass dabei Konflikte entstehen, wie jetzt bei der Förderschule, ist für alle direkt betroffenen nicht schön. Wir hätten uns ebenfalls ein anderes Vorgehen gewünscht.

Aber nun gilt es, gemeinsam eine für alle Seiten akzeptable und klar zeitlich befristete Lösung zu finden. Die Sorgen der betroffenen Eltern und Kinder muss man Ernst nehmen und dazu laufen auch Gespräche.

Was wir aber nicht hinnehmen, ist die Instrumentalisierung des Themas Förderschule durch die NPD, Thügida und anderen Gruppierungen, auch und besonders hier bei Facebook! Für diese ist letztlich die Schule ein Vorwand, um gegen die Aufnahme von Flüchtlingen generell Stimmung zu machen. Die beiden Themen dürfen aber nicht gegeneinander ausgespielt werden!

Denn was dabei völlig untergeht ist die Situation der Flüchtlinge selbst. Sie leben längst schon in unserer Stadt und sie leben mitten unter uns. Und es gibt Leute, die sich ganz uneigennützig und ehrenamtlich für diese Flüchtlinge einsetzen. Davon brauchen wir mehr!

Wenn Sie helfen möchten, wir vermitteln gern Kontakte. Benötigt wird vor allem Bekleidung, aber auch Möbel und Hausrat. Es werden auch Leute gesucht, die mal mit zufassen oder Hilfe im Alltag geben.

Wenn sie Fragen haben, schreiben sie uns!

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Parkraum in der Innenstadt und Ideen dazu.

Wer kennt es nicht: Probleme beim parken in der Innenstadt. Der richtige Parkplatz in der Nähe meines Zieles ist nicht frei und andere Parkplätze sind zwar vorhanden, aber nicht optimal gelegen. Und ein Parkticket möchte auch niemand ziehen.

Im letzten Bau- und Verkehrsausschuss wurde das Parkraumkonzept präsentiert und diskutiert. Veränderungen und Anpassungen sollen daraus abgeleitet werden, z.B. eine einheitlichere Parkraumbewirtschaftung in drei Zonen. Hier findet ihr die Diskussionsgrundlage aus dem Bauausschuss vom 4.5.2015: Präsentation Parkraumkonzept

Eine Idee, die wir in diesem Zusammenhang im Rahmen des Wahlkampfes 2014 eingebracht haben, ist die Überplanung des Bereiches hinter dem Haus „Stadtmitte“. Das Gelände gehört teils der Stadt und teils der Kowo und wurde Mitte der 80er Jahre, also vor der Wende, errichtet. Seither ist dort nicht viel passiert.

Durch die Neugestaltung der Pfarrgasse und eine Verbreiterung der Neustädter Kirchgasse in den nächsten 12 Monaten ergibt sich die Möglichkeit, diesen Platz nun besser zu erreichen und diesen einheitlich zu strukturieren und städteplanerisch für Anwohner und Besucherparken optimal auszunutzen, ggf. auch durch parken auf zwei Ebenen und einem direkten Zugang in die Fussgängerzone.

Im nächsten Bauausschuss wird das Bauamt und die Kowo auf unseren Antrag hin den aktuellen Planungsstand vorstellen. Wir sind gespannt!

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Augenmerk auf die Kernstadt lenken.

Im vergangenen Stadtrat wurde mit unserer Zustimmung weitere neue Wohngebiete (Hoher Rain 4 und Hohe Rott 4) auf den Weg gebracht. Damit sind die anerkannten Potenzialflächen in Heiligenstadt für eine weitere Wohnbebauung aufgebraucht.

Dies sollte für uns auch ein Grund sein, zukünftig den Blick wieder mehr auf die Innenstadt zu lenken und diese zu stärken. Denn unsere Stadt ist nur mit einem lebendigen und attraktiven Stadtkern ein Anziehungs- und Treffpunkt für alle.  Ein Thema in diesem Zusammenhang ist die Altstadtgestaltungssatzung die unverändert seit 1992 vorliegt. Hier wollen wir Hand anlegen und diese einmal „abstauben“ und an die veränderten Gegebenheiten anpassen.

Hier findet ihr die aktuelle Fassung:
Gestaltungssatzung Altstadt Heiligenstadt

Und hier noch der TLZ Bericht vom 28.05.2015:

Innenstadt

 

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Wechsel in der Kämmerei

Im letzten Stadtrat wurde Fr. Stefanie Wetzig als die neue Leiterin in der Kämerei bekannt gegeben. Daraufhin erschien am Samstag diese Kolumne in der TLZ (TLZ Perspektive 30.05.2015):

„Laut“ sollen andere machen.

Sie kennen das: Die Lauten werden oft mehr gehört, als die Leisen. Und schnell schließt vielleicht der ein oder andere daraus, dass die Lauten auch mehr tun. Dennoch finden wir das stille Vorgehen unseres Bürgermeisters richtig.

In aller gebotenen Ruhe strukturiert Thomas Spielmann die Verwaltung. Er fordert die Übernahme von Verantwortung ein und lässt diese auch zu. Seit seinem Amtsantritt gibt es regelmäßige Weiterbildung, Jahresgespräche und Zielvereinbarungen. Er lebt Bürgernähe und ein anderes Denken vor, modernisiert Abläufe und Prozesse und formt das Amt zum Dienstleister um. Auch die Trennung von Mitarbeitern gehört mitunter dazu und natürlich auch die Neugewinnung.

Die initiierte Mitarbeiterbefragung (gemeinsam mit der Kowo und der Klinikgesellschaft) wird zeigen, welche Dinge schon gut laufen und an welchen noch gearbeitet werden muss.

Getan werden muss das alles, aber durchaus unaufgeregt und „leise“. Wir finden dies gut!

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