bi_heiligenstadt_vorstand

Gebietsreform: Gespräche gehen gut voran

Trotz Kritik aus den Reihen der CDU ist die abwartende Haltung der Gemeinden und deren Wunsch nach Vertraulichkeit zu respektieren

Statt sich permanent am Bürgermeister abzuarbeiten war dessen Botschaft an die CDU (und alle anderen): gehen auch sie raus, werben für die Stadt und sprechen auch sie mit ihren Parteifreunden und Kontakten in den umliegenden Dörfern.

So haben wir es verstanden und so haben wir es auch gemacht. Wenn dies die CDU auch tun würde, dann wird sie auch wissen, was weithin die Meinung der betroffenen Gemeinden ist – und würde diese auch respektieren!

Natürlich hat sich jede betroffene Gemeinde mittlerweile mit dem Thema Gemeindegebietsreform auseinander gesetzt und eine Meinung gebildet. Es gab und gibt Gespräche mit den Verantwortlichen von verschiedenen Verwaltungen um Optionen auszuloten. Und gemeinhin gibt es eine Tendenz wohin man will – wenn man muss. Aber: alle werden sich dazu öffentlich vorerst nicht äußern, da sie die Entwicklungen im Land abwarten – Stichwort: Volksbegehren und Klageweg – beides von der CDU angeregt und voran getrieben.

Statt also permanent dem Bürgermeister der Stadt wie Rumpelstilzchen vors Schienbein zu treten, sollte man die laufenden Gespräche durch eine positive Stimmung unterstützen und gleichzeitig die Haltung der betroffenen Gemeinden respektieren.

Ganz davon ab blieb die CDU die Antwort schuldig im Zusammenhang mit dem Beschluss vor einem Jahr, was die richtige Größe für die Stadt wäre und was eine Eingemeindung wem nutzen soll. Kurzum: welche Ziele verfolgen wir. Dies zu diskutieren im Stadtrat und mit dem Bürgermeister wurde leider versäumt.

Christian Simon

Artikel aus der TA vom 7.2.2017

http://m.thueringer-allgemeine.de/web/mobil/suche/detail/-/specific/Peter-Gabel-vermisst-Transparenz-1761547930

Verfasst von

Der Author hat noch keine Profilinformationen hinterlegt